Leaving Ficken3000

In the last months several cases of sexualized violence were reported to us, the organizers of *be_cunt*.
The first one (documented here) was committed by the organizer of the „pork“-party. The discussions with the organizer and the owner of Ficken3000, which we were asked to have by the offended person, did not lead to a satisfactory solution for us.
At this point, we still didn’t want to give up the venue – mainly because we didn’t really see another option of where to organize the party. Now this situation changed, since another case of sexualized violence took place at Ficken3000.

On june 6th a man was sitting and chatting with a friend at the bar at a gay sex party at Ficken3000, when the owner approached him and asked him several times to have sex with him. He denied. In reaction to this, the owner pulled down the head of the visitor and urinated in his face. After the following dispute, the owner beat him up on the street in front of Ficken3000.

We – the organisers of be_cunt – want to celebrate respectful and consent sexpartys, for us this is only possible in rooms that have certain antisexist standards. This is not the case at Ficken3000.

Nevertheless, we want to continue the parties because we think it’s important to create a space for antisexist and feminist sex-parties. That is why we are happy to announce that we now have a new location at Club Culture Houze.

Raus aus dem Ficken3000

In den letzten Monaten sind uns – den Veranstalter_innen von *be_cunt* – mehrere Fälle von sexualisierten Übergriffen im Ficken3000 berichtet worden. Der erste wurde von dem Organisator der „Pork“-Party begangen (dokumentiert hier). Die Gespräche, die wir daraufhin auf Wunsch der Betroffenen mit ihm und dem Besitzer hatten, führten zu keinem für uns befriedigendem Ergebnis.
Zuerst entschlossen wir uns – v.a. mangels anderer Möglichkeiten – den Veranstaltungsort nicht so schnell aufzugeben und vorerst in den Räumen zu bleiben. Nach einem weiteren Vorfall, von dem uns nun berichtet wurde, hat sich die Situation jetzt jedoch geändert.

Am 6. Juni wurde auf einer schwulen Sexparty im Ficken 3000 ein Besucher, der am Tresen saß, mehrmals vom Besitzer aufgefordert mit ihm Sex zu haben, was dieser ablehnte. Daraufhin drückte der Besitzer seinen Kopf runter und urinierte ihm ins Gesicht, nach einer weiteren Auseinandersetzung verprügelte er ihn mithilfe anderer vor der Tür.

Wir, die Veranstalter_innen von *be_cunt*, wollen respektvolle und einvernehmliche Sexpartys veranstalten; das ist für uns nur in Räumen möglich ist, in denen bestimmte antisexistische Mindeststandards eingehalten werden. Das ist im Ficken3000 nicht der Fall.

Dennoch ist es unser Anliegen die Party-Reihe fortzuführen, da es uns wichtig ist, feministische und antisexistische Sexpartys feiern zu können. Wir sind sehr froh mit dem Club Culture Houze nun einen neuen Veranstaltungsort gefunden zu haben.